Kosten der „Energiewende“

Bis 2021 kumulierte EEG-Gesamtverpflichtung ~ 1000 Milliarden €

Bis zum Jahr 2025 zahlt jeder Vier-Personen-Durchschnittshaushalt 25.000 €

Die kumulierte Gesamtverpflichtung von ~ 1000 Mrd. bis zum Jahr 2021 ergibt sich aus der 20jährigen Abnahme- und Preisgarantie des EEG. Insgesamt summiert sich die kumulierte Gesamtverpflichtung bis einschließlich 2016 auf ~ 580 Mrd.. Hinzu kommen wachsende Zusatzkosten der Netzentgelte, für die Stabilisierung der Stromnetze, für den Aufbau der Spitzenstromglättung, für die Kosten für Offshore Haftungsumlage, für die Netz-, Kapazitäts- und Klimareservekosten.

Das Gutachten im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft beziffert die aufzuwendenten direkten Kosten der Energiewende bis zum Jahr 2025 auf 520 Milliarden Euro. Der größte Kostentreiber mit rund 408 Milliarden Euro ist nach wie vor die EEG-Umlage und Kosten für den Ausbau der Stromnetze schlagen mit 55,3 Milliarden Euro zu Buche.

Jeder Vier-Personen-Durchschnittshaushalt in Deutschland zahlt voraussichtlich bis zum Jahr 2025 beachtliche 25.000 Euro für die Energiewende.

Die Richtwerte der obigen Grafik zeigen, dass die Stromerzeugung mit konventionellen Kraftwerken deutlich kostengünstiger ist als durch Kraftwerke, die regenerative Energie nutzen. Abgebildet in der Grafik ist die jeweilige Aufteilung der Brennstoff-, Betriebs- und Kapitalkosten der Kraftwerke. Bei fossilbefeuerten Kraftwerken fallen neben diesen Kostenbestandteilen zusätzlich Kosten für die CO2-Zertifikate an. Wegen der stark schwankenden Leistung von Wind- und Solarkraftwerken müssen Steinkohle- oder Erdgas- Backup-Kraftwerke mit zusätzlichen Kosten eingesetzt werden.

Die Strompreise und die Versorgungssicherheit sind wesentliche Standortfaktoren für den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit der bayerischen und deutschen Industrie mit ihren Arbeitsplätzen.

Die Strompreise entwickeln sich jedoch dramatisch.

Industriestrom kostet heute in Deutschland etwa 50% mehr als in Frankreich und 150% mehr als in den USA.

Die gewaltige Stromkostendifferenz zu den USA und Frankreich führt beschleunigt besonders bei der Grundstoffindustrie zur Deindustrialisierung Deutschlands mit dramatischen Folgen für den Wohlstand unserer Bevölkerung.

Deutschland kann es sich nicht leisten, dass wegen ständig höheren Energiekosten, unsicherer Stromversorgung und unkal­kulierbarer Energiepolitik Industrieunternehmen ins Ausland abwandern.