Die „Energiewende“ bringt Deutschland ins Abseits!

Die energie- und klimapolitischen Ziele Deutschlands sind nicht annähernd erreichbar.

Schon die restliche Kernkraft durch regenerative Energie zu ersetzen erfordert gewaltige Anstrengungen. Für eine realistische Bewertung der „Energiewende“ ist der Blick auf den gesamten Primärenergieverbrauch des Jahres 2015 notwendig.

Weder mit der Zusammenschaltung fluktuierender Sonnen- und Windkraft noch mit dezentralen Einheiten aus Biomasseanlagen und Wasserkraftwerken zusammen mit Effizienzmaßnahmen kann in Zukunft die Energieversorgung in Bayern gewährleistet werden.

Die Annahme, dass sich die gesicherten Wind- und Sonnenenergieanteile substantiell steigern lassen, wenn man nur genug Anlagen errichtet, ist wegen fehlender Speicher nicht begründet und spricht einem Ausbau entgegen.

Denn es fehlt auch in Zukunft eine horrende Anzahl von Speichern, weshalb auf Gas– und Kohlekraftwerke nicht verzichtet werden kann.

Weil Wind- und Sonnenenergie nur nach zufälligen natürlichen Gegebenheiten zur Verfügung steht, müssen ständig fossile Kraftwerke mit ~75 GW im Hintergrund, im äußerst unwirtschaftlich und verbrauchsintensiven Stop-&-Go-Betrieb bei hohen Kosten bereit stehen.

Deutschland wird weiterhin große Mengen CO2 durch den Einsatz fossiler Kraftwerke ausstoßen.

Primärenergievebruach in Deutschland

Fakten:

  • Am Primärenergieverbrauch 2015 war in Deutschland die fluktuiernde Wind- und Sonnenenergie nur mit ~3,3% (~0,4% gesichert!) beteiligt.
  • Der Anteil von Erneuerbaren am Primärenergieverbrauch betrug 2015 lediglich ~12,6%.
  • Die konventionellen Energien waren 2015 mit ~87,4%, die fossilen Energien mit ~79,4% und die regenerativen Energien mit ~12,6% am Primärenergieverbrauch beteiligt.

Durch den kleinen Anteil von ~3,3% Wind- und Sonnenenergie wird unsere Volkswirtschaft und unser Lebensraum bedroht!

Das Ziel bis 2050, den Primärergieverbrauch im wesentlichen mit fluktuierender Wind- und Sonnenenergie und anderen regenerativen Energien zusammen mit Effizienzmaßnahmen zu realisieren ist angesichts des heutigen Primärergieverbrauchs vollkommen irrational.